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Alltagswissen

Wie bediene ich einen Feuerlöscher und wie verhalte ich mich im Brandfall?

Im Brandfall heißt es schnell handeln!

Niemand hofft diese Situation erleben zu müssen – es brennt.
Dennoch ist es wichtig, darauf vorbereitet zu sein und ganz intuitiv und schnell zu handeln.

Doch welcher Feuerlöscher ist der richtige?
Hast du überhaupt einen Feuerlöscher zu Hause?
Was musst du im Brandfall außerdem beachten?

All das sollte jeder von uns genau wissen! Aus diesem Grund habe ich mich mit Robert Freitag vom First Aid Club getroffen – ein echter Berufsfeuerwehrmann seit über 10 Jahren – um endlich alle Fragen rund um das Thema Brandfall und Feuerlöschen zu beantworten. 

Doch was muss ich tun?

1. Eigenschutz - 2. Retten / Löschen - 3. 112 Anrufen!

Robert Freitag - der Experte für Feuerlöschtraining

Robert Freitag ist seit 10 Jahren Berufsfeuerwehrmann in Dresden. Außerdem ist er ausgebildeter Rettungssanitäter, Erste Hilfe-Trainer und Gründer des First-Aid-Clubs.

Neben Feuerlöschtrainings bietet der First Aid Club auch Erste-Hilfe Ausbildungen nach dem DISKO-Prinzip an. Bei diesen Seminaren wird Lernen mit Techniken aus der Unterhaltungsbranche verbunden, damit die Inhalte im Unterbewusstsein der Teilnehmer verankert werden. Dadurch ist es möglich, im Ernstfall intuitiv die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Mehr dazu findest du hier:

 

Disclaimer / Haftungsausschluss

Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Die Informationen beruhen auf den Erfahrungen, die während der Dreharbeiten gemacht wurden. Es wurden keine statistisch relevanten Prüfmengen erzeugt. Haftungsansprüche gegen den Autor, die sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, dir durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

Ich versuche dir, mit den Inhalten zum Thema Feuerlöschen und Brandschutz einen groben Überblick zu geben. Bitte nutze die Informationen mit Verstand, prüfe nach und informiere dich weiter. Es handelt sich lediglich um meine Erfahrungen. Es sind keine Handlungsempfehlungen, nur Vorschläge und Gedankenansätze. Bestens vorbereitet bist du nach der Teilnahme an einem Feuerlöschtraining bei Experten wie Robert Freitag.

Was muss ich im Brandfall beachten?

Wie gehe ich mit Feuer um?

  • Eigenschutz – Retten / Löschen – Anrufen!
  • Rufe immer die Feuerwehr unter 112!
  • Feuerlöschspray oder Schaumlöscher für die Wohnung kaufen!
  • Ein Feuerlöscher löscht nur 1-2 qm, für ca. 30 Sekunden!
  • Fettbrände mit Feuerlöschspray oder -Gel für Klasse F löschen!
  • Ablaufdatum des Feuerlöschers beachten!
  • Lade dir die kostenlose Checkliste herunter!

Im Idealfall löschst du ein Feuer nicht selbst, sondern rufst die 112!

Feuer selber zu löschen ist sehr gefährlich, wenn du nicht weißt, wie viel dein Feuerlöscher löschen kann oder ob er überhaupt geeignet ist.

Du solltest nur selbst einen Brand löschen, wenn du genau weißt, was du tust und die Gefahr einschätzen kannst. Außerdem solltest du dich mit den verschiedenen Brandklassen auskennen, damit du sicher sein kannst, dass du das richtige Löschmittel hast. Denn bei verschiedenen Arten von Bränden müssen verschiedene Dinge beachtet werden.

Eigenschutz steht immer an erster Stelle! Schütze immer zuerst dein Leben. 

Bei Entstehungsbränden, die kleiner als 1m² sind, sich langsam ausbreiten und kaum Rauch entwickeln, kannst du versuchen, mit einem Feuerlöscher selber zu löschen – aber nur, wenn du weißt, was du tust und dich und andere damit nicht gefährdest! Spiel nicht den Helden!

Rufe anschließend trotzdem die Feuerwehr, damit sie kontrollieren kann, ob der Brand wirklich gelöscht ist.

Brandklasse A: feste Stoffe z.B. ein Stück Holz, Zigarettenasche auf dem Sofa, Glätteisen auf dem Teppich, Fleisch im Topf
Löschen mit: Wasser, Decke oder Feuerlöscher Klasse AB/ ABC

Brandklasse B: flüssige Stoffe z.B. Spiritus
Löschen mit: Feuerlöscher Klasse ABC

Brandklasse C: gasförmige Stoffe z.B. Propangas
Löschen mit: Feuerlöscher Klasse ABC

Brandklasse D: Metallbrände z.B. Stahlwolle
(Metallbrände  entstehen wirklich nur bei extremen Temperaturen)
Löschen mit: Feuerlöscher für Metallbrände

Brandklasse F: Fettbrände z.B. Öl in einer Pfanne
Löschen mit: Feuerlöscher Klasse F oder Feuerlöschgel

Elektrobrände sind keine eigene Brandklasse mehr, da bei Einsatz der heutigen Löschmittel im Bereich bis zu 1.000V und Einhaltung des aufgedruckten Mindestabstandes keine Gefahr besteht.

Bei Fettbränden ist äußerste Vorsicht geboten!

Fettbränden entstehen, wenn das Öl in der Pfanne zu heiß wird! Da sich Öl nicht mit Wasser verbindet, führt ein Löschversuch mit Wasser oder wasserbasierten Feuerlöschern zu einer höchstgefährlichen Fettexplosion!

Fettbrände dürfen niemals mit Wasser oder Schaumfeuerlöschern gelöscht werden!

Das Wasser taucht in das Öl ein und erzeugt eine meterhohe Feuersäule!

Fettbrände sollten daher unbedingt mit speziellen Feuerlöschern für Brandklasse F gelöscht werden! Handelsübliche Schaum- und Pulverfeuerlöscher sind hier nicht geeignet. 
(Schaumlöscher funktionieren auf Wasserbasis; Pulverlöscher haben einen enormen Druck und könnten dadurch Ölpartikel aufwirbeln.)

Da im Ernstfall jede Sekunde entscheidend ist und du nicht erst prüfen solltest, ob dein Feuerlöscher geeignet ist, empfehlen wir handliche Feuerlöschsprays. Diese sind für die wichtigsten Brandklassen im Haushalt – A, B, F – geeignet und erzeugen wenig Schaden. 

Außerdem empfehlenswert ist ein Feuerlöschgel für Fettbrände. Es muss nur in den Topf geworfen werden, schon bindet das Gel das Öl und löscht den Brand ohne erneute Entzündungsgefahr.

Feuerlöscher der Klasse F enthalten meistens eine hochkonzentrierte Salzlösung, die beim Aufsprühen auf brennendes Öl zu einer Verseifung führt. Dadurch wird der Brand erstickt. Beim Bewegen des Topfes ist es möglich, dass diese Deckschicht aufreißt und sich das Öl erneut entzündet!

Rufe daher immer die Feuerwehr – auch wenn der Brand bereits gelöscht ist – damit sie kontrollieren kann, ob das Feuer auch wirklich aus ist!

Falls kein geeigneter Feuerlöscher zur Hand ist, ist es auch möglich den Brand mit dem passenden Deckel für die Pfanne zu ersticken. Aber achte wirklich darauf, dass der Deckel nicht zu groß oder zu klein ist, sonst kann es passieren, dass der Brand noch größer wird, wie in unserem Versuch.

 

Feuer sind immer gefährlich! Besonders die Rauchentwicklung! Der Rauch kann bereits bei kleinen Bränden gesundheitsgefährdend sein.

Prinzipiell breiten sich Feuer abhängig von den umgebenden Faktoren aus. Brandbegünstigende Faktoren sind zum Beispiel viel Sauerstoff, Wind, gut brennbares Material und Hitze.

Brände werden in unterschiedliche Phasen eingeteilt:

  1. Entstehungsbrände
  2. Kleinbrände
  3. Mittelbrände
  4. Großbrände
1. Entstehungsbrände:
Entstehen oft aus Schwelbränden durch z.B. Defekte an elektrischen Geräten, vergessene Herdplatten, unbeaufsichtigte Kerzen, usw.
Entstehungsbrände der Brandklasse A können meistens mit Wasser oder einer Decke schnell gelöscht werden.
Bereits bei diesen kleinen Bränden kann genügend Rauch entstehen, um Personen ernsthaft zu gefährden!


2. Kleinbrände
Kleinbrände befallen ca. Flächen von 
ca. 1-2 m² und können mit einem Kleinlöschgerät (Feuerlöscher) gelöscht werden. Zum Beispiel eine brennende Mülltonne, kleine Rasenbrände.
Versuche nur zu löschen, wenn du einen geeigneten Feuerlöscher hast und sicher bist, dass sich das Feuer nicht unerwartet schnell ausbreitet und dein Leben gefährdet. Unterschätze die Rauchentwicklung nicht und bringe dich so schnell wie möglich in Sicherheit!

3. Mittelbrände
Diese Brände können von 1 bis 2 Löschzügen der Feuerwehr bekämpft werden. Beispiele sind ein Wohnungsbrand, Kfz-Brände und kleinere Waldbrände.
Wenn sich das Feuer rasch ausdehnt, solltest du dich sofort in Sicherheit bringen ohne Versuch zu löschen!

4. Großbrände
Das sind die gefährlichsten und größten Brände, für die die Feuerwehr mehrere Löschzüge über einen längeren Zeitraum mit Sonderrohren benötig. Zum Beispiel: Brände in Industriebetrieben, Tanklagerbrände, Waldbrände.

Eigenschutz! – Leben geht vor Sachwert!

Retten / Löschen – wenn möglich!

112 Anrufen!

Wie funktionieren Feuerlöscher?

Was muss ich über Feuerlöscher wissen?

  • Das Telefonat mit der 112 dauert 1-2 Minuten!
  • Ein 6 kg Feuerlöscher löscht ca. 30 Sekunden und 1-2 qm!
  • Halte gut fest, ziele und sprühe nicht zu früh!
  • Abgelaufene Feuerlöscher könnten nicht mehr funktionieren!
  • Nutze am besten Feuerlöschsprays in der Wohnung – sie löschen zuverlässig die typischen Brandklasse A, B und F!

Wenn du siehst, wie eine Kerzenflamme auf die Deko, das Gesteck oder umliegende Gegenstände übergreift, musst du schnell handeln!

Alles was du in diesem Moment tust, erfolgt intuitiv. Dein Unterbewusstsein bestimmt, was du tust. Dabei hat dein logischer Geist wenig Einfluss. Das Beste ist also, du hast diesen Fall schon mal in einer sicheren Umgebung geübt.

Ein Telefonat mit der 112 dauert 1-2 Minuten. Da sich der Brand in dieser Zeit ausbreiten kann, ist es ratsam, erst zu handeln bzw. dich erst in Sicherheit zu bringen und dann anzurufen. Bleibe sachlich am Telefon und beantworte die Fragen so knapp, aber präzise wie möglich.

Wenn eine Kerzenflamme übergreift, handelt es sich meistens um einen Entstehungsbrand, bei dem du Schlimmeres noch verhindern kannst. Wenn du einen Feuerlöscher zur Hand hast – am besten einen Schaumfeuerlöscher oder ein Feuerlöschspray – kannst du den Brand schnell selbst löschen.
Es sei denn, die Kerze hat bereits Vorhänge oder Gardinen entzündet. In diesem Fall ist die zu löschende Fläche wahrscheinlich zu groß für einen 6 kg Feuerlöscher.

Bist du in der Nähe von Küche oder Bad und kannst den brennenden Gegenstand transportieren, wirf ihn in Spüle, Wanne oder Waschbecken und drehe das Wasser auf. Alternativ kannst du den Gegenstand auch aus dem Fenster werfen. Bitte schau vorher nach, ob gerade unten jemand vorbeiläuft! Sei vorsichtig, damit die Flammen nicht auf deine Kleidung übergreifen!

Alternativ kannst du auch einen Eimer Wasser füllen und den Brand löschen – aber bedenke, dass das Füllen des Eimers ein paar Sekunden dauert.

Du kannst den Brand auch mit einer Decke ersticken. Die Decke muss den Gegenstand komplett umschließen, um die Sauerstoffzufuhr zu unterbinden. 

Klassische 6 kg Feuerlöscher löschen ca. 1-2 m² Feuer. 

500 ml Feuerlöschsprays löschen ca. 1 m². 

Beides ist natürlich abhängig von dem Material, das brennt, der Flammenhöhe, der Brandklasse, der Brandtemperatur und ob sich der Brand wieder entzündet z.B. durch Wind oder erhöhte Sauerstoffzufuhr.

Ein Feuerlöscher löscht nur Entstehungsbrände!

Der Sprühstoß eines 6 kg Feuerlöscher dauert NUR ungefähr 30 Sekunden!

Verlasse nach dem Löschen bzw. dem Löschversuch sofort die Wohnung – am besten kriechend – und rufe die Feuerwehr!

 

Es gibt Dauerdrucklöscher und Aufladelöscher. 

Dauerdrucklöscher stehen permanent unter Druck und sind sofort einsatzbereit. 

Aufladelöscher haben eine interne Gaspatrone, die durch Druck auf den Knopf oben aktiviert werden muss. Dabei werden das Gas und das Löschmittel zusammengebracht.

Unterschiede für den Anwender bestehen lediglich daran, dass Aufladelöscher günstiger zu warten sind, aber einen Handgriff mehr bis zur Löschbereitschaft benötigen. Bei Dauerdrucklöschern kann es zu einem Druckverlust kommen, der am Manometer ablesbar ist. Bei Aufladelöschern kommt es (innerhalb des Haltbarkeitsdatums) nur selten zu Druckverlust.

Dauerdrucklöscher:

  1. Splint ziehen
  2. Schlauch nehmen
  3. Zielen 
  4. ungefähr 2 Meter vor dem Brand Hebel durchdrücken und Löschmittel versprühen
Aufladelöscher:
  1. Splint ziehen
  2. „auf den Knopf hauen“ um die Gaspatrone zu aktivieren
  3. Schlauch nehmen
  4. Zielen 
  5. ungefähr 2 Meter vor dem Brand Hebel durchdrücken und Löschmittel versprühen

1. Schlecht zielen

2. Den Schlauch oder den Feuerlöscher nicht richtig festhalten

3. Nicht richtig durchdrücken – der Sprühstoß kommt gar nicht erst bis zur Flamme und der Druck entweicht ohne das Löschmittel zu transportieren

4. Den falschen Feuerlöscher für die Brandklasse wählen

Bei abgelaufenen Feuerlöschern besteht die Gefahr, dass 
1) das Löschmittel fest geworden ist
2) zu wenig Druck da ist

Abgelaufene Feuerlöscher können noch funktionieren, es ist aber ungewiss. Prüfe daher regelmäßig das Ablaufdatum und lass deine Feuerlöscher warten.

Ein abgelaufener Feuerlöscher kann gefährlicher sein, als gar kein Feuerlöscher! Denn es könnte passieren, dass du versuchst zu löschen und es funktioniert nicht. Dabei hast du dich in eine extrem gefährliche Situation begeben anstatt direkt die Wohnung zu verlassen!

Wie lösche ich ein Feuer?

Wie verhalte ich mich im Brandfall?

  • Eigenschutz geht vor Sachwert!
  • Statte dich aus: Telefon, Rauchmelder, Feuerlöscher!
  • Nutze Decken und Deckel um einen Brand zu ersticken!
  • Lass immer die Feuerwehr kontrollieren ob der Brand aus ist!
  • Einen 5 L Eimer zu füllen dauert ca. 1 Minute!
  • Der Rauch ist lebensgefährlich!
    Verlass die Wohnung kriechend und so schnell wie möglich!
  • Bewahre deine Dokumente an einem feuersicheren Ort auf!

1. Schützen

(2. Retten / Löschen) – nur wenn es möglich ist!

3. Feuerwehr anrufen – sobald du in Sicherheit bist!

4. Nicht wieder in die Wohnung gehen!

Es kann passieren, dass du im Brandfall einen Black-out bekommst. Das heißt, dass alle Handlungen aus deinem Unterbewusstsein heraus gesteuert werden.

Dadurch kann es passieren, dass dir dein Unterbewusstsein sagt, du müsstest noch alle Familienfotoalben einpacken, bevor du die Wohnung verlassen kannst. In welche Gefahr du dich damit begibst, merkst du dann gar nicht. 

Damit das Unterbewusstsein die richtigen Schritte ergreift, ist es sinnvoll, den Ernstfall gedanklich durchzuspielen oder sogar zu üben. Dann weißt du auf jeden Fall was zu tun ist.

Auch wenn die Sicherheitshinweise im Flugzeug vielleicht nerven… aber die hast du mittlerweile bestimmt so oft gehört, dass du im Ernstfall genau danach handeln wirst.

Sichere alle wichtigen Dokumente und Daten extern ab. In einer Cloud, auf einer Festplatte bei deinen Eltern oder in einem Feuerschutz-Safe. Dadurch kannst du im Brandfall die Wohnung schneller verlassen, ohne dir Gedanken um deine Dokumente machen zu müssen.
Denk daran – Sachwerte sind ersetzbar! Dein Leben nicht!

Wenn du unsicher bist, was zu tun ist: Verlass immer sofort die Wohnung und rufe die Feuerwehr. Geh nicht wieder in die Wohnung, weil dir einfällt, dass du noch etwas holen musst. Die Hitze, die Flammen und der Rauch sind sehr gefährlich. Außerdem könnte etwas umfallen / einstürzen und dich verletzten.

 

Super gefährlich! Schon wenige Atemzüge können gesundheitsschädigend aber auch tödlich sein!

Am wichtigsten ist, dass du so flach wie möglich am Boden bleibst! Verlass die Wohnung kriechend und so schnell wie möglich.

Der Rauch steigt nach oben, daher würdest du beim aufrecht gehen zu viel davon einatmen. 

Besonders bei Wohnungsbränden ist die Rauchentwicklung sehr gefährlich, da es sich um kleine geschlossene Räume handelt, in denen ganz unterschiedliche Materialien verbrennen.

Nicht nur Kohlenmonoxid, auch andere gefährliche Gase können freigesetzt werden. Das Kohlenmonoxid verhindert die Aufnahme von Sauerstoff im Körper und führt damit zum Erstickungstod.

1. Rauchmelder 

2. mindestens einen Feuerlöscher

3. Telefon / Handy

4. Wichtige Dokumente sollten gesichert sein.

Rauchmelder, genauer gesagt Rauchwarnmelder, sind eine gute Frühwarnmöglichkeit bei Bränden. Rauchwarnmelder sind in allen Bundesländern – außer in Sachsen – Pflicht in Fluren und Schlafzimmern. Überlege, ob es vielleicht Sinn macht, noch weitere Zimmer damit auszustatten z.B. Wohnzimmer. Prüfe regelmäßig Batterien und Funktionalität! 

Als Löschmittel empfiehlt sich ein Feuerlöschspray ABF, da es für alle üblichen Brände im Haushalt UND für Fettbrände genutzt werden kann. Außerdem ist es klein, sofort einsatzbereit und kann in jedes Zimmer gestellt werden. Überleg dir, welche Stellen strategisch klug sind, um den Feuerlöscher zu platzieren. Stelle auf jeden Fall auch ein Löschmittel in dein Schlafzimmer!

Wählst du Schaumfeuerlöscher für zu Hause, besorge dir zusätzlich einen Speziallöscher für Fettbrände!

Ruf so schnell wie möglich die Feuerwehr, aber bitte nicht mit dem Festnetz! Sonst müsstest du für die Dauer des Telefonats in der Wohnung bleiben, was viel zu gefährlich wäre!
Am besten rufst du mit einem Handy von außerhalb der Wohnung die 112.

Sichere wichtige Dokumente extern, damit du sie im Brandfall nicht mitnehmen musst. Dazu eignen sich Cloudspeicher, externe Festplatten bei deinen Eltern oder Feuerschutz-Safes. Wenn du weißt, dass diesen wichtigen Dokumenten nichts passieren kann, kannst du die Wohnung schneller verlassen!

Es kann möglich sein, ein Feuer mit einer Decke zu ersticken.

Dabei kommt es natürlich wieder auf Bandgröße, Brandklasse, Flammenhöhe und so weiter an.

Damit es funktioniert, musst du den Gegenstand komplett mit der Decke umhüllen. Es darf kein Sauerstoff mehr durchdringen.

Die Decke nimmt dem Feuer den Sauerstoff. Das Feuer wird erstickt. Wird die Decke zu schnell wieder angehoben, kann es sein, dass sich das Feuer wieder entzündet!
Aber auch wenn die Decke auf dem Brandherd liegen bleibt, kann es sein, dass sie durch die Hitze „durchbrennt“ und sich das Feuer wieder entzündet.

Dabei ist auch das Material der Decke entscheidend. Decken aus Polyester entzünden sich schneller als Baumwolldecken. 

Du könntest zum Beispiel ein Feuer mit einer Decke ersticken und nochmal mit einem Feuerlöscher oder einem Eimer Wasser zusätzlich löschen. In diesem Fall hältst du dich sehr lange in Brandnähe auf, was dich den gefährlichen Rauchgasen aussetzt. 

Insgesamt ist das Löschen mit Decken möglich, birgt aber viele Gefahren und Risiken.

Decken sind keine 100% verlässliche Löschmethode. Ruf immer auch die Feuerwehr! 

Brandeinsätze sind normalerweise kostenfrei, wenn es nachweislich gebrannt hat. 
Ausgenommen davon sind vorsätzliche Taten und grobe Fahrlässigkeit!  
Außerdem sind Hilfeleistungseinsätze kostenpflichtig z.B. ein Auto aufspreizen, ausgelaufenes Öl auf der Straße aufnehmen, die Katze vom Baum holen. Hier gibt es einen Verursacher, dem der Einsatz in Rechnung gestellt werden kann. 
 
Es gibt weitere Ausnahmen!
Brennt beispielsweise dein geparktes Auto, ohne dass es in Betrieb war – kann je nach Brandursache – der Halter des Autos haftbar gemacht werden. Normalerweise übernimmt dann die Versicherung die Feuerwehrkosten, wenn du eine hast (z.B. Kfz-Haftpflichtversicherung).  
 
Es gibt also wie immer ein paar kleine Ausnahmen, daher ist es schwierig zu sagen, dass Feuerwehreinsätze generell kostenfrei sind.  Eine genaue Erklärung, wann Kosten bei Feuerwehreinsätzen entstehen, findest du in der Feuerwehrkostensatzung eines jeden Bundeslandes bzw. jeder Kommune:
 
 

Gibt es Feuerlöschtrainings?

Kann ich Feuer löschen irgendwo üben?

  • Beschäftige dich in eigenem Interesse mit Brandschutz!
  • Im Brandfall entscheidet das Unterbewusstsein!
  • Wir lernen am besten durch Handlungen!
  • Daher ist ein Training die beste Vorbereitung für einen Brandfall
  • Erste-Hilfe und Feuerlösch-Trainings nach den modernsten Lernmethoden findest du beim First-Aid-Club

Ja, und es ist sogar sehr sinnvoll, das Verhalten im Brandfall und das Löschen von Feuern zu üben. 
Denn von dem theoretischen Wissen merken wir uns gerade mal 10 % beim Lesen bzw. 20 % beim Hören. Nur wenn wir selber Handlungen durchführen, speichern wir 80 % der Informationen ab. 

Um optimal vorbereitet zu sein, bietet der First-Aid-Club die Ausbildung zum Fire-Safety-Assistent an, bei der du die Handhabung von Feuerlöschern lernst.

Ich, Jenn, fand den Tag mit Robert super spannend und interessant. Ich konnte zum ersten Mal in meinem Leben ganz verschiedene Feuerlöscher ausprobieren. Es ist auch eigentlich gar nicht so schwer, aber ich fühle mich jetzt viel sicherer und gut vorbereitet. Es ist schon etwas ganz anderes, diese Situationen mal durchgespielt zu haben.

In meiner Wohnung habe ich jetzt in fast jedem Zimmer ein Feuerlöschspray und in der Küche ein Fettlöschgel. 

Ich weiß, wie groß ein Feuer sein darf, um noch mit einem Feuerlöscher gelöscht zu werden. Daher kann ich nun im Ernstfall besser einschätzen, wann ich noch löschen kann und wann ich schnellst möglich die Wohnung verlassen sollte. 

Ich kann daher nur empfehlen, zusammen mit einem Experten diese Szenarien zu üben. 

 

Der First-Aid-Club ist ein ganz besonderer Anbieter für Erste-Hilfe- und Feuerlösch-Trainings. Denn diese Trainings sind anders als alle bisherigen! 

Hier geht es um Spaß, Emotionen, mitmachen, ausprobieren!
Es werden die neusten Lerntechniken aus der Unterhaltungsbranche angewendet, um die Inhalte direkt im Unterbewusstsein zu verankern.

Robert nennt es das DISKO Prinzip
Dabei treffen Musik und Lichttechnik auf Humorelemente und Übungen aus der Persönlichkeitsentwicklungswelt. Die Lernmethoden sind Bestandteil der Suggestopädie/dem SuperLearning oder werden oft auch Erlebnis-Pädagogik genannt.

Man lernt als wirklich was und wird dabei noch super unterhalten! 

Im ganzen deutschsprachigen Raum.

– Statte deine Wohnung mit Rauchmeldern und Feuerlöschern aus.

– Besuche ein Feuerlöschtraining.

– Stell dir vor oder übe, wie du deine Wohnung im Brandfall am besten verlässt.

Deine Feuerlöscher und Brandschutz-Checkliste!

Mit welchem Feuerlöscher kannst du welchen Brand löschen?

Wie kannst du dein Zuhause optimal absichern?

Alle wichtigen Informationen findest du auf dieser Checkliste:

Kannst du alle 8 Fragen zum Thema Brandschutz und Feuer löschen richtig beantworten? 

Welche Lösungen richtig sind, erklärt dir Robert in unserer Videoreihe!

Die Lösungen findest du am Ende der Seite!

Brandschutz für dein Zuhause!

Hier findest du alle Produkte, die Robert und ich in den Videos getestet haben! Wir können sie alle besten Gewissens weiterempfehlen!
Wir würden uns freuen, wenn wir dich dazu anregen konnten, dein zu Hause sicherer zu machen!
Mit dem Kauf eines Produktes über Human Reboot unterstützt du mich außerdem, noch weitere kostenlose Videos zu produzieren*

Feuerlöschsprays, die überraschende Wunderwaffe!

  • Brandklassen A, B und F
  • leicht, klein, von Kindern benutzbar
  • kostengünstig
Im Video siehst du das Feuerlöschspray im Einsatz:

Fettbrand Löschgel für sicheres Löschen bei Fettbränden

  • Brandklasse F
  • leicht, klein, von Kindern benutzbar
  • verhindert erneute Entzündung
  • verschafft Zeit, die Feuerwehr zu rufen
Im Video siehst du das Feuerlöschgel im Einsatz:

Rauchmelder

  • in jeder Wohnung sollten sich Rauchmelder befinden!
  • vor allem in Sachsen, wo noch keine Rauchmelderpflicht besteht!

3er Pack Feuerlöschsprays

  • 1 in der Küche
  • 1 im Schlafzimmer
  • 1 im Flur

6er Pack Feuerlöschsprays

  • 1 in der Küche
  • 1 im Schlafzimmer
  • 1 im Flur
  • 3 für deine Eltern

Schaumfeuerlöscher

  • Brandklassen A und B
  • 6 kg Löscher
  • für Innenraum geeignet 
  • wenig Schaden

Pulverfeuerlöscher

  • Brandklassen A, B und C
  • 6 kg Löscher
  • für draußen, Garage, Keller, Grillplatz

Feuerlöschdecke

  • Brandklassen A, B und F
  • leicht, klein, von Kindern benutzbar
  • zum Löschen von Personen geeignet
  • Wenig Schaden

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Lösungen Brandschutz-Quiz:  1 C, 2C, 3B,  4C, 5A, 6B, 7B, 8C